Warum bin ich Heilpraktiker geworden?


Schon sehr früh in meiner Selbstständigkeit, die 1998 begann, musste ich immer wieder feststellen, das neben meiner         eigentlichen Tätigkeit, für die meine Kunden zu mir kamen, von meiner Seite aus, ich immer schon ein sehr großes             Interesse an den persönlichen Lebenssituationen meines Umfeldes hatte.

Hier standen sehr oft die Fragen im Raum, ob es ihnen gut geht, welche Probleme oder Stresssituationen hatten sie und vor allem, wie könnte ich Ihnen helfen. Das Interesse, die Anteilnahme und das Helfen nahmen immer einen Raum ein, der über das eigentlich Maß an Kundenzufriedenheit hinaus ging.

 

Wegschauen ging nicht, wenn jemand in Not war oder sich hilflos fühlte.

 

Die Lebenssituationen, die in einer Art Ungleichgewicht lagen, zu harmonisieren oder einfach nur eine Hilfestellung zu geben, war immer schon in irgendeiner Form ein Bestreben von mir. Aus diesem Grund fing ich schon sehr früh an, neben meinem eigentlichen Beruf, alternativ Heilmethoden in mein Leben mit einzubinden. Es musste doch auch andere Möglichkeiten geben, außer sich mit Tabletten in einer gewissen Art abzufüllen.

Das heißt nicht, dass ich die Schulmedizin nicht wichtig wäre, Sie hat sicherlich einen genau so wichtigen Stellenwert, wie die alternativen Heilmethoden. Ich finde die richtige Mischung aus beiden ist ein sehr guter Weg, der uns auf jeden Fall eine bessere Möglichkeit bietet, als wenn man sich nur auf eine Seite schlägt. Alles sollte in der Waage liegen.

Doch zurück zu meinem Umfeld.

Den Menschen, die in meinem direkten Umfeld waren, sollte es gut gehen!

Nur wie?

Deshalb begann ich mit einer Ausbildung zum Heilpraktiker. Bei diesem Ausbildungsweg lag mein Hauptaugenmerk noch sehr stark auf die anatomischen Sichtweise und den damit verbundenen Krankheitsbildern. Diese Ausbildung, die 2 Jahre dauerte und auch viele Zusatzseminare beinhaltete, machte mir immer wieder bewusst, das es neben der messbaren anatomischen Seite, resultierend aus Aussagen wie: „Keine Anatomische Ursache festzustellen“, mehr geben musste. Der Mensch war doch krank, auch wenn er keine anatomisch messbaren Unregelmäßigkeiten gab.

In diesem Zusammenhang fielen immer wieder die Worte „seelisch“ oder „von der Psyche“ oder „anerzogene Schwächen“ usw.

Zusätzlich weckte der Teil in meiner Ausbildung mein Interesse, in dem es um Psychische Krankheitsbilder ging. Bei einigen Krankheitsbildern lagen keine anatomischen Ursachen vor, keine messbaren anatomischen Unregelmäßigkeiten und vieles lag im ungewissen. Das erweckte meine Aufmerksamkeit, Dinge, die irgendwie nicht lösbar schienen, fesselten mich immer schon.

Deshalb begann ich mich mit der chinesischen Medizin zu beschäftigen und mit der Akupunktur. Denn hier wurde schon wesentlich mehr, auch die „Seele“ mit einbezogen und vor allem der Fluss der Körperenergien. Doch da auch ich, noch einen Beruf und auch immer mehr Mitarbeiter hatte und das Unternehmen wuchs, musste neben meinem Interesse an der Medizin und der Psyche des Menschen, auch das Unternehmen rund laufen.

Sicherlich ein Spagat und auch nicht immer ganz leicht. An dieser Stelle möchte ich meiner Frau von ganzen Herzen danken, das Sie in all den Jahren immer an meiner Seite stand und auch sehr oft auf mich verzichten musste, und das ohne mir je einen Vorwurf zu machen.

Danke mein Kleines.

Aus dem eben aufgeführten Gründen befasste ich mich, nachdem ich einen Feng Shui Berater in mein Unternehmen ließ, um zu verstehen, warum das Umfeld einen so großen Einfluss auf den Verlauf von Behandlungen oder Menschen oder auf den Erfolg eines Unternehmens haben konnte, mit dem Umfeld des Feng Shui. Am Anfang, muss ich zugeben etwas sehr zögerlich, weil ich dem Ganzen etwas skeptisch gegenüber stand.

Doch auch das Thema ließ mich irgendwie nicht mehr los, denn auch hier stand der Mensch in irgendeiner Form im Mittelpunkt. Doch wenn ich jetzt noch Feng Shui anfangen würde, wo würde meine Richtung hingehen. Der Heilpraktiker, mit seiner Abschlussprüfung die nicht unbedingt ein Spaziergang ist, lag auch noch vor mir. Eine Hürde, die es neben dem Tagesgeschäft und den Mitarbeitern noch zu bewältigen galt.

Doch es kam anders. Schweren Herzens, ließen mich gewisse Situationen in meiner Firma, die Entscheidung treffen, dass es jetzt besser wäre, erst die Feng Shui Ausbildung zu machen und erst später im Anschluss die Abschlussprüfung zum HP.Doch es vergingen fast zwei Jahre, in denen ich mich zwar mit dem Wissen aus der alternativ Medizin beschäftigte, aber für die Prüfung war es mittlerweile ein zu Praxis bezogenes Wissen.

Durch einen Zufall bekam ich bei der Feng Shui Ausbildung die Info, das in ein paar Monaten ein Ausbildungskurs beginnt, die im Anschluss das Ziel hat, die Prüfung zum Heilpraktiker der Psychotherapie zu machen. Das war sicherlich nicht mein damaliges Ziel, ich wollte den „Großen HP“, aber den könnte ich ja dann im Anschluss machen, wenn ich den „Kleinen HP“ schon hätte.

Meine Frau sagt immer: „Es ist gut so wie es ist!“

Das musste ich auch feststellen, wenn ich auch am Anfang der Ausbildung etwas gelangweilt da saß und immer oft zu mir selber sagte „kenne ich schon, hatte ich schon“, wurde nach und nach mein Interesse an der Psychologie immer Größer. In der ersten Ausbildung hatte ich das alles ja nur kurz angeschnitten, nun wurden die Krankheiten des ICD10 greifbarer und dank einiger mit Studierenden die in der Psychiatrie arbeiteten, auch mit Bildern gefüllt.

Mein Interesse war geweckt, das anfänglich „erst mal“ wurde zu „das will ich“!

Die Abschlussprüfung im Oktober 2013 und die Seminare, die ich danach und auch davor gemacht hatte und das Wissen aus dem Feng Shui gaben mir eine gesunde Grundlage, um meine eigene Vorgehensweise zu entwickeln, die mir heute die Möglichkeit gibt, Ihnen meine eine Hilfestellung anzubieten und die wiederum Ihnen, im Anschluss die Möglichkeit gibt, Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und wieder gut zu leben. Der Weg war hier und da sicherlich etwas holprig, aber wie meine Frau schon sagte:" es ist gut so" und ohne die ganzen Wege wäre ich nicht an dem Punkt wo ich sagen kann, das ich meine Berufung gefunden habe und nicht nur einen Beruf.

Liebe Grüße

Ihr Mirko Werner


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